Vortrag Karl Flammersfeld - IT-SA

Datenrettung - Alles easy oder was? — Teil 1 von 2

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Datenrettung - Alles easy oder was?


Zu den Abschnitten des Vortrages:

[...] Wenn dann das Rechenzentrum doch nicht richtig gekühlt wird, dann wird es dem Computer zu warm, der Festplatte zu heiß. Dann sind die Daten weg und dann landen sie irgendwann mal beim Datenretter. Wenn es denn so sein muss.

Datenrettung - Alles easy oder was ?

Mich sprach heute am Messestand ein Kunde an und sagte:
"Gibt's denn sowas überhaupt noch? Braucht man das heute noch?"
Gute Frage. Nächste Frage.
Uns gibt's schon so seit etwa 15 Jahren, 18 Jahren. So in etwa seitdem wurde aus Datenrettung ein Geschäft, ein professionelles Geschäft. Und schon damals haben wir darüber geunkt.
  • Ja, wie lange wird's halten?
  • Wie lange sind die Festplatten noch so schlecht?
  • Wie lange ist das Problembewusstsein noch so mangelhaft?

  • Aber uns gibt's noch. Komischerweise.

Das Geschäft wächst und es ist offenbar so, trotz immer besserer Backuplösungen und wachsendem Problembewusstsein, der Datenretter wächst mit.

Ich vergleich das mal so ein bisschen mit der Feuerwehr.

Die stellt auch niemand in Frage, trotz immer besser werdenden passiven und aktiven Brandschutz.
Die Problemfelder in der Datenrettung sind extrem vielschichtig. Das ist nicht mehr nur einfach die Festplatte, die vor einem liegt und nicht mehr läuft, sondern die Festplatte hat sich natürlich verändert.

Es ist eine technische Problematik.

  • Was früher noch durch Komponententausch machbar war, ist heute sehr sehr viel komplexer geworden.
  • Die Platten werden sehr viel komplexer.
  • Die Software der Firmen, die sich die Firmen ausdenken wird sehr viel komplizierter.

  • Also der Datenretter läuft im Grunde immer der technischen Entwicklung hinterher und wenn er denn läuft, dann ist es ja ok, aber wenn er stehen bleibt ist es nicht ok.

Weitere Problematik: Der Wert der Daten ist sehr vielschichtig für das Unternehmen

Das Unternehmen muss einfach wissen: Über welche Daten reden wir hier?
Ist die Firma, die uns die Daten andient oder ist das eine Privatperson, die uns die Daten andient?
  • Wie sehr ist sie in Not?
  • Wo tut's weh?
  • Wo ist vielleicht der Preisrahmen?
  • Wo ist der zeitliche Rahmen?

  • Das alles stresst den Datenretter.

Es gibt natürlich noch ganz andere Problematiken: Eine gesellschaftliche zum Beispiel.

  • Unwiederbringliches Kulturgut.
  • oder halt Beweismittel - Stichwort Computer-Forensik.
  • oder eben ganz einfach die liebgewordenen Urlaubsfotos, der Hochzeit, etc. Man kann sich zwar scheiden lassen und noch mal heiraten, aber ob das der richtige Weg ist?

  • All diese Problematik läuft zusammen und beim Datenretter auf den Tisch und da muss er irgendwie professionell in den Griff kriegen, aber: Wie macht er das?
Der einzelne Kunde, oder die Firma, die jetzt einen Datenverlust erlitten hat und sich einen Fachmann sucht hat in der Regel keinen Erfahrungswert.
Das gab's noch nie in der Firma.
Daran kann sich vielleicht jemand erinnern, dass er das mal gehört hat.
Und man guckt ins Internet und fragt sich:
"Wo finde ich einen Anbieter?"
und dann geht's los:
  • Software gibt's in Hülle und Fülle.
  • Software kann man kaufen.
  • Die eine kost nix, die andere kostet viel.
  • Jede Software verspricht irgendetwas
  • und wenn man sich darauf einlässt und mit der Software auf der Platte nun arbeitet und die ist dann vielleicht schon leise gestorben, funktioniert nur noch zur Hälfte, erreicht man, unter Umständen, das ganze Gegenteil.

Jaha, dann gibt es die schlauen Zeitschriften, die alle Nase lang, mal einen Artikel schreiben.

Den lustigsten, den ich je gelesen habe, da war die Empfehlung:
Wenn man denn nun den Plattenstapel aus dem Gehäuse ausbauen muss, um ihn in ein anderes Gehäuse zu bauen, ist es ja wichtig, dass die Platten in der Lage zueinander nicht verändert werden und da nehme man ein Werkzeug aus dem Automobilbau, ein Werkzeug mit dem man normalerweise Kolbenringe eines Motorkolbens hält.

Fand ich lustig den Tipp. Mag ja unter der Kategorie "basteln und probieren" irgendwie funktionieren. Im professionellen Bereich?

Natürlich gibt es diejenigen die selbst Hand anlegen, nach dem Motto:
"So schwierig kann das alles gar nicht sein.
Ich schau da mal rein in die Festplatte und siehe da, da sind ja alle meine Daten.
Warum sind 'se denn nicht da?
Ich seh' sie ja.
Die Platte ist ja nicht kaputt. usw. usf.

Sucht man sich einen Profi (vorsichtig gesprochen).
Fällt einem zunächst der IT-Mann um die Ecke ein.
  • Den kennt man, der hat einem womöglich den Computer verkauft.
  • Der kann ja eh alles.
  • Und wenn der dann auch sagt: "Klar, mach ich doch. Kann ich!"

  • Ist ja prima. Vertraut man ihm, gibt man ihm die Platte.

Ja, *seufz*, wenn man dann ins Internet guckt.

  • Stichwort "datenrettung",
  • meinetwegen verknüpft den Begriff mit seinem Dateisystem "windows"
  • oder "festplatte"
  • oder dem Ort in dem man wohnt.
oder ganz allgemein, man findet irre viel Anbieter.
  • Jeder kann alles. Behauptet er.
  • Jeder hat Erfahrung. Hundert Jahre im Geschäft.
  • Jeder ist sowieso der Beste.

Und nun stehen Sie vor der Wahl: Erkennen Sie den Profi?


Verfolgen sie hier den 2. Teil des Vortrages 'Datenrettung – alles Easy oder was?' von Karl Flammersfeld.

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